Backen mit Rapsöl – Wir sehen uns in Hamburg!

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Ich hoffe ihr habt schon mal mit Rapsöl gebacken. Was noch nicht, dann wird es aber Zeit! Denn die Zeitschrift “LECKER” hat zusammen mit “UFOP” einen wirklich attraktiven Rezeptwettbewerb ausgerufen. Als sie mir angeboten haben in der Jury mitzuwirken, habe ich in meinem jugendlichen Leichtsinn sofort spontan zugesagt. Denn als Jurymitglied habe ich den nicht unerheblichen Vorteil automatisch dabei zu sein. So kann ich jetzt schon sagen: “Hallo Hamburg ich komme!”.Brownies mit Karamel

Denn jetzt habe ich die Ehre zusammen mit der lieben Peggy Schatz einem Vertreter von “LECKER” und einem Vertreter der “UFOP”, die zehn Gewinner auszuwählen, die uns ihr Rezept in Hamburg präsentieren dürfen. Zehn von euch gewinnen eine 2-tägige Tour nach Hamburg. Sie fahren am 11. Dezember 2015 in die Hansestadt und nehmen an einem Blogger-Workshop in der LECKER-Showküche teil. Für An- und Abfahrt sowie eine Übernachtung ist gesorgt. Zusätzlich treffen wir uns am Abend im Anschluss an den Workshop zu einem gemütlichen Abendessen im Restaurant Trific, Holzbrücke 7, in der Hamburger Speicherstadt. Darauf freue ich mich schon ganz besonders. Am Samstag danach können wir gemeinsam oder jeder für sich die vorweihnachtliche Hansestadt unsicher machen. Aber da können wir noch einen draufsetzten. Denn die ersten drei der eingereichten Rezepte werden gemeinsam im Workshop gebacken, fotografiert und dann in einer „Rapsöl entdecken“-Beilage in der LECKER, Ausgabe 5/2016 (erscheint im April 2016), veröffentlicht. Natürlich werden auch die kreativen Köpfe hinter den Rezepten vorgestellt.

Also liebe Foodblogger, ihr seid aufgerufen euer bestes Backrezept mit Rapsöl einzureichen:

Hier bekommt ihr alle Infos

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Im Prinzip ist es gar nicht so schwierig mit Rapsöl zu backen. Einfach Butter oder Margarine durch das gelbe Öl ersetzen. Bei den meisten Rezepten ist das völlig problemlos. Gut bei Mürbeteig könnte das schon für einige Probleme sorgen, vielleicht sollte ich hier einmal ein paar Backversuche unternehmen. Aber ansonsten, nehmt einfach mal euer Lieblingsrezept und passt es an. Ihr werdet sehen, der Teig oder die Masse ist zuerst einmal etwas oder vielleicht sogar ziemlich weicher, als gewohnt. Aber nach dem Backen bekommt ihr zur Belohnung ein wunderbares saftiges Gebäck. Oder ihr erfindet einfach gleich etwas ganz Neues!

Brownies mit Erdnussbutter

 

Beim Geschmack von Rapsöl ist zu beachten, dass die raffinierten Rapsöle einen eher neutral milden Geschmack haben. Die nativen Rapsöle zeichnen sich aus durch ihr leicht aromatisches nussiges Aroma aus, dass auch leicht ins holzig-strohige gehen kann. Dadurch kann man schon vorher bestimmen in welche Richtung das spätere Gebäck gehen wird.

Wichtig auch, wie bei allen Ölen vorher probieren, wenn das Öl einen Fehlgeschmack aufweist, ranzig oder gar bitter schmeckt ist es für Süßspeisen ungeeignet. Eigentlich ist es dann natürlich überhaupt ungeeignet für alle Speisen.

Was mich ja am meisten gewundert hat, bei meinen Recherchen zum Thema Rapsöl ist, dass es bei uns das meist verkaufte Öl ist, noch vor Olivenöl und Sonnenblumenöl. Liegt es daran, dass es von den Ernährungsberatern als noch gesünder als Olivenöl eingestuft wird, am milden Geschmack oder dass es weitgehend aus heimischer Produktion stammt? So genau kann ich das auch nicht beantworten. Aber eines weiß ich mit Bestimmtheit, dass meine Mutter schon seit Jahren nur noch Rapsöl in ihrer Küche verwendet. Und wem kann ich mehr vertrauen als ihr?

Worauf wartet ihr also noch? Ofen vorheizen und losbacken.

Ich freu mich schon darauf, euch in Hamburg zu treffen

Martin Schönleben

 

 

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