Bayerisches Tsatsiki

Eigentlich gibt es auf meiner Seite ja nur Gebackenes. Aber diese Idee fand ich so genial, dass ich sie einfach in die Welt hinaus schreiben muss. Peter Greppmayr (Koch und Foodstylist) hat auf Facebook ein Foto eines Radieserl-Tsatsikis veröffentlicht. Diese Idee hat mir so gut gefallen, dass ich sofort daran ging, auch so ein Tsatsiki zu machen. Ist ja auch ganz einfach, das Schwierigste ist eigentlich die korrekte Schreibweise von Tsatsiki, hier kann ein Rechtschreibprogramm gute Dienste leisten. Weil es so leicht ist, gibt es hier auch kein Rezept, sondern nur eine Anleitung. Es gibt auch mittlerweile genug Rezepte im Internet, wie ich nach meinen Recherchen festgestellt habe.

Ich nehme also Griechischen Joghurt (Schafmilchjoghurt) gebe ein bisschen Olivenöl dazu, würze das Ganze mit Salz und Pfeffer und schneide noch Radieserl in kleine Würfel, die ich dann auch noch dazu gebe. Jetzt fehlt nur noch der Knoblauch. Den habe ich weg gelassen und durch Meerrettich ersetzt. Denn dadurch wird dieses Tsatsiki zum Bayerischen Tsatsiki, so habe ich es jedenfalls genannt. Bei meinem ersten Versuch habe ich einfach frischen Meerrettich rein gerieben. Schmeckte sensationell. Jedoch hat sich nach einer längeren Stehzeit, die Schärfe des Meerrettichs drastisch reduziert. Deshalb musste ich vor dem Servieren, noch einmal reiben. Diesen Effekt gab es bei der Verwendung von Sahnemeerrettich aus dem Glas seltsamerweise nicht. Woran das liegt, kann ich nicht sagen. Aber was ich mit Sicherheit sagen kann, ist verwendet wieder mehr Meerrettich. Denn das Tolle an dieser Wurzel ist seine wunderbare Schärfe. Ganz ohne Knoblauchgeruch und die Zunge verbrennt man sich auch nicht wie beim Chili. Die feine Meerrettichschärfe breitet sich einfach nur im Mund aus und verschwindet dann wieder, einfach traumhaft.

 

Und mir bleibt nur noch auf schönes Wetter zu hoffen und allen zu sagen: “Unbedingt nachmachen!”

 

Ihr jetzt zum Grillmaster aufgestiegene

Martin Schönleben

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