Der zweite Kanditat – Harald Heitmeier von der CSU

Die süßen Seiten der Puchheimer Bürgermeisterkandidaten Teil 3

Lieber Herr Heitmeier,

Ihnen ist besonders wichtig: Soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliches Handeln und der Dialog der Generationen und Menschen. So steht es jedenfalls in Ihrem Programm. Hier kann man auch gar nicht widersprechen. Wahrscheinlich könnte es genau so in den Programmen der anderen Kandidaten stehen. Jedoch als Kämmerer der Stadt Puchheim haben Sie sicherlich den größten Einblick von allen Kandidaten in die finanzielle und sonstige Lage unserer kleinen Stadt im Westen von München. Es ist ja wirklich schwierig die großen Unterschiede der einzelnen Kandidaten herauszuarbeiten. Denn so große Streitpunkte scheint es ja unter den Bewerbern gar nicht zu geben. Aber sie haben ja vielleicht doch einen kleinen Startvorteil, da Sie ja sozusagen als Kämmerer die rechte Hand von unserem noch amtierenden Bürgermeister sind. Noch etwas könnte Ihnen zu gute kommen. Seltsamerweise kommt bei dieser Wahl keine Kritik aus Ihrer eigenen Partei am Kandidaten. Wie haben Sie das denn geschafft, die Puchheimer CSU so hinter sich zu bringen? Wahrscheinlich, weil sie die Politik eines SPD-Bürgermeisters im Grunde genauso weiterführen wollen, wie es Ihnen Ihr Chef vorgemacht hat. So etwas kommt nicht nur in der CSU gut an. Was mir als Blogger natürlich gefällt, ist dass sie auch einen Blog betreiben. Das die modernen Zeiten angebrochen sind, haben Sie bestimmt von Ihrem anderen Chef unserem bayerischen Ministerpräsidenten gelernt. Wir erinnern uns immer wieder gerne an seine Facebookparty im P1. Wenn Sie wissen wollen, was so der Lieblingskuchen vom CSU-Vorsitzenden ist, dann können Sie hier nachschauen. Aber eigentlich ist er ja gar nicht ihr Chef, da Sie ja nicht in der CSU sind. Vielleicht ist das der Grund, warum die Partei so geschlossen hinter Ihnen steht.

Sie haben mir geschrieben, dass Sie leider nicht mit einem Familienrezept dienen können, aber dass Ihre Lieblingstorte eine Sachertorte ist. Sachertorte ist natürlich ein Klassiker der österreichischen Konditorkunst und man erkennt daran, dass Sie ein Schokoladenfan sein müssen. Schließlich gab es Ihr Konterfei auch schon zum Vernaschen auf Pralinen. Und deshalb gibt es jetzt von mir ein Sacherrezept. Dieses Rezept ist noch von meiner Meisterschule:

Sachertorte (1 Stück)
Boden:
225 g Butter
240 g Eigelb (12 Stück)

240 g Eiweiß (8 Stück)
200 g Zucker

150 g Weizenpuder
75 g Kakaopulver
150 g Mandeln geröstete fein gehackt
5 g Zimt
Prise Salz
etwas geriebene Zitronenschale

Füllung :
250 g Johannisbeermarmelade oder Aprikosenmarmelade

Zubereitung:
Eiweiß und Zucker zu Eischnee aufschlagen
Butter schaumig rühren und Eigelbe nach und nach unterrühren.
Alle Zutaten untermelieren. In einen Ring Durchmesser 26 abfüllen.
Backen: bei 180 ° C etwa 40 Minuten

Abkühlen lassen und zweimal durchschneiden. mit der Marmelade füllen und mit einer Weinbrandtränke tränken (Läuterzucker mit Weinbrand abschmecken). Dann mit Marzipan eindecken und mit Kuvertüre, einem Canache oder Schokofondant überziehen. Dekor: runde Schokoplättchen mit einem garnierten S.

Und mir bleibt nur noch übrig, allen viel Spaß beim Nachbacken zu wünschen

Ihr Konditormeister Martin Schönleben

PS: Da es ja Wochenende ist, mache ich beim Kochrezeptebasar vom Tobias mit

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