Faschingskrapfen

Rezept:

Krapfenteig:
500 g Weizenmehl
40 g Hefe
50 g Zucker
50 g Butter
7 g Salz
200 g Milch
40 g Eigelb (2 Stück)
80 g Eier (2 Stück)
geriebene Zitrone, Vanille, Macis (Muskatblüte)

weitere Zutaten:
Butterfett
Marmelade

Zuerst knete ich mir aus Mehl, Hefe, Zucker, Butter, Salz, Milch, Eigelbe, Eier und den Gewürzen einen schönen Hefeteig. Wichtig ist, das ich die Milch etwas anwärme, da es die Hefe zum Arbeiten schön warm braucht. Ich knete Teige in dieser Größe immer mit der Hand, Sie können natürlich auch ihre Küchenmaschine verwenden. Fertig ist der Teig, sobald er sich vom Kesselrand löst und schön glatt ist.

Nun muss sich Teig und ich etwas ausruhen Also gebe ich ihn in eine Schüssel und decke den Teig mit einem Tuch ab. Nach etwa einer halben Stunde ist mein Krapfenteig schön aufgegangen. Ich kann ihn aus der Schüssel nehmen und noch einmal kurz durchkneten. Nun nehme ich etwas Teig und rolle ihn etwa fingerdick aus. Dann nehme ich einen Ausstecher und steche runde Krapfen aus. Jetzt forme ich in der Hand runde Krapfen und lege sie auf ein Blech, das ich vorher großzügig mit Öl bestrichen habe, damit die Krapfen nicht fest kleben. Jetzt decke ich meine Krapfen ab und stelle sie an einen warmen Ort, damit die Hefe weiter arbeiten kann. In der Zwischenzeit richte ich mir mein Butterfett her in einer tiefen Pfanne her, wo die Krapfen im Fett schwimmen können. Wenn Sie eine Friteuse haben, umso besser. Butterfett darf man zwar nicht so heiß machen, wie andere Frittierfette, ist aber dafür im Geschmack einfach unvergleichlich. 165 ° C ist die optimale Temperatur. Ich verwende immer ein Thermometer, denn nur dann bin ich sicher, dass die Krapfen wirklich schön werden. Nun haben die Teiglinge ihre Größe ungefähr verdreifacht, und sind bereit gebacken zu werden. Vorsichtig lasse ich sie ins heiße Fett gleiten, die runde Oberseite kommt zuerst ins Butterschmalz. Hier ist Vorsicht geboten, man kann sich leicht verbrennen. Nicht zu viele auf einmal ins Fett legen, denn sonst fällt die Fetttemperatur zu stark ab, worunter das Backergebnis leidet. Den Deckel schließen, damit die Krapfen im sich bildenden Dampf noch einmal schön aufgehen können. Nach etwa 4 Minuten nehme ich den Deckel ab und drehe meine Krapfen mit dem Stielende eines Kochlöffels um. Nun müssen Sie noch einmal ca. 2 Minuten im heißen Fett ausharren. Dann nehme ich die Krapfen mit einer Schöpfkelle aus dem Fett und lasse sie auf Küchenkrepp abtropfen. Wenn die Schmalznudeln etwas ausgekühlt sind, fülle ich sie mit Marmelade. Hierfür nehme ich einen Spritzbeutel. Zuletzt bestaube ich sie mit Puderzucker und fertig sind die Berliner oder Pfannkuchen wie der Berliner zu den Krapfen sagt.

Jetzt wird’s Zeit alle Nachbarn zum Kaffeekränzchen einzuladen. Aber wahrscheinlich hat sich der Geruch vom Krapfenbacken schon überall verbreitet und sie stehen schon vor der Tür.

Mir  bleibt nur noch Ihnen gutes Gelingen zu wünschen und sie werden sehen, es gibt kaum etwas besseres als selbst gebackene Krapfen, vor allem wenn man sie noch warm isst.

Mir bleibt nur noch gutes Gelingen zu wünschen. Ihr Konditormeister.

Martin Schönleben

Krapfenteig:
500 g Weizenmehl
40 g Hefe
50 g Zucker
50 g Butter
7 g Salz
200 g Milch
40 g Eigelb (2 Stück)
80 g Eier (2 Stück)
geriebene Zitrone, Vanille, Macis (Muskatblüte)

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