Griechischer Wein – das Fußballfest geht noch weiter

Nein, Griechischen Wein gibt es hier nicht. Aber dafür Griechische Plätzchen zum Vernaschen am Freitag. Ich habe ja so eine Ahnung, dass die Griechen gegen uns Deutsche besonders motiviert sein werden. Schließlich geben sie ja unserer Tante Angela die Hauptschuld an ihrem Finanzdisaster. Nein, nicht wir gewöhnlichen Deutschstämmigen sind die Schuldigen, denn wir sind ja durchaus potentielle Touristen und wir lieben schließlich unsere Griechen. Denn für ihre Gastfreundschaft zahlen wir gerne ein paar Milliarden, damit wir auch in Zukunft Sommer, Sonne, Meer und Rezina genießen können. Und was schmeckt besser an einem griechischen Strand als Schafskäse, Gurken, sonnengereifte Tomaten und frische Oliven, gemischt mit ein bisschen Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer, mehr braucht es nicht. Nah ja vielleicht ein Glaserl Wein noch, obwohl ich doch eigentlich Biertrinker bin. Aber zuerst müssen wir sie noch auf dem Fußballplatz vernaschen. Sollten die Griechen jedoch unseren Jogi ärgern wollen, dann können wir immer noch meine Griechischen Plätzchen vernaschen. Eigentlich sind sie ja eine Osterspezialität von der Insel Kreta. Aber mir ist das egal, denn normalerweise isst man bei uns im Sommer sowieso kein Plätzchen, also kann es ruhig auch ein Osterkeks sein. Was jedoch noch unbedingt gesagt werden muss, sollte wirklich irgendwer mit meiner Rezeptauswahl zur Fussballeuropameisterschaft unzufrieden sein, der sei hiermit auf die Seite von Mercedes verwiesen, denn hier gibt es auch noch andere Gebäcke und nicht nur Plätzchen. Auch die liebe Mercedes arbeitet sich an den Gegnern von uns Deutschen ab, wenn sie sich nicht gerade auf irgendwelchen Erdbeerfeldern herumtreibt. Besonders empfehlenswert sind ihre “hindbaersnitter” Sollte mir mal nichts mehr einfallen, dann schreibe ich halt einfach bei ihr ab. Schmarrn, ich muss ja nur kopieren, abschreiben ist ja von gestern. Aber jetzt zu meiner Griechischen Spezialität:

Koulourákia

Ein Osterplätzchen aus Kreta. Diese Butterplätzchen werden unter anderem in Schlangenform gebacken. Wahrscheinlich weil die Schlange auf der griechischen Mittelmeerinsel als heilendes Tier verehrt wird. Aber es sind auch noch viele andere Formen üblich. Monambelles formt z. B. Spiralen, die sie in Sesam rollt.

Rezept:
200 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Vanille
etwas abgeriebene Zitrone
1 Ei (50 g)
1 Eigelb (20 g)

320 g Mehl
2 g Backpulver

gehobelte Mandeln zum Rollen

Zubereitung: Zuerst bereite ich einen Mürbeteig zu. Hierfür verknete ich Butter, Zucker und Gewürze. Dann knete ich nach und nach Ei und Eigelb unter. Zum Schluss knete ich noch das vorher gesiebte Mehl mit dem Backpulver unter. Jetzt stelle ich den Teig für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Nun forme ich kleine Schlangen. Etwa 18 g soll eine haben. Ich forme einen etwa 14 cm langen Strang und rolle diesen in den gehobelten Mandeln. Anschließend drehe ich jedes Plätzchen zu einer S-Form und lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Jetzt kommen die kleinen Schlangen in den vorgeheizten Ofen. Bei etwa 180 ° C (Umluft) backe ich sie 10 – 12 Minuten goldgelb.

Und so bleibt mir nur noch eines, Ihnen viel Spaß beim Nachbacken zu wünschen und dass wir die Griechen sowohl auf dem Spielfeld als auch auf dem Kaffeetisch vernaschen werden.

Ihr Konditormeister Martin Schönleben

 

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