Scherben – Ein Traditionelles Faschingsgebäck

Dieses Rezept gibt es in zahlreichen Abwandlungen. In Bayern bäckt man Hasenöhrl, in Italien Chiacchiere, die Franken machen Blöchla und die Schweizer backen Chnüblätz. Die Teige sind immer ähnlich und manchmal wird Sauerrahm verwendet oder etwas Alkohol. Die einen machen es mit Backpulver, die anderen ohne Triebmittel. Dennoch haben alle etwas gemeinsam, man macht einen etwas festeren Teig, dieser wird  ausgerollt und dann sticht oder schneidet man die unterschiedlichsten Formen aus. Anschließend werden die kleinen Gebäcke im heißen Fett gebacken. Mein persönliches Rezept ist mit Rum und Weißwein:

Rezept:
125 g Puderzucker
100 g Eier (2 Stück)
100 g Eigelbe (5 Stück)
2 cl Rum
50 ml trockener Weißwein
75 g Butter
500 g Mehl
8 g Backpulver
1 Prise Salz
Mark einer halben Vanilleschote
etwas geriebene Zitronenschale

Puderzucker zum Bestauben

Zuerst mache ich die Butter flüssig. Anschließend schneide ich die Vanilleschote auseinander und kratze das Vanillemark heraus. Jetzt gebe ich alle Zutaten in eine Schüssel und verknete sie solange, bis ein glatter Teig einsteht. Dieser wird in Folie eingewickelt und etwa 20 Minuten kalt gestellt. Anschließend wird mein Teig schön dünn ausgerollt. Damit der Teig nicht am Tisch kleben bleibt, nehme ich etwas Mehl. Dann werden etwa 5 cm große Vierecke geschnitten. Jedes Quadrat bekommt nun 3 kleine Schnitte in der Mitte. Hierbei achte ich darauf, dass der Rand nicht durchgeschnitten wird. Jetzt werden sie schwimmend im Butterfett bei ca. 165 ° C auf beiden Seiten goldbraun ausgebacken. Mit einer Schöpfkelle nehme ich die gebackenen Scherben aus dem heißen Fett und lege sie zum Abtropfen auf Küchenkrepp. Zuletzt nur noch mit Puderzucker bestauben und fertig ist eine leckere Knabberei.  Am besten genießt man sie in einer netten Plauderrunde solange sie noch warm sind.

Mir bleibt nur noch gutes Gelingen zu wünschen. Ihr Konditormeister.

Martin Schönleben

Dieses Rezept gibt es in zahlreichen Abwandlungen. In Bayern bäckt man Hasenöhrl, in Italien Chiacchiere, die Franken machen Blöchla und die Schweizer backen Chnüblätz. Die Teige sind immer ähnlich und manchmal wird Sauerrahm verwendet oder etwas Alkohol. Die einen machen es mit Backpulver, die anderen ohne Triebmittel. Dennoch haben alle etwas gemeinsam, man macht einen etwas festeren Teig, dieser wird ausgerollt und dann sticht oder schneidet man die unterschiedlichsten Formen aus. Anschließend werden die kleinen Gebäcke im heißen Fett gebacken.

Mein persönliches Rezept ist mit Rum und Weißwein:

Zuerst mache ich die Butter flüssig. Anschließend schneide ich die Vanilleschote auseinander und kratze das Vanillemark heraus. Jetzt gebe ich alle Zutaten in eine Schüssel und verknete sie solange, bis ein glatter Teig einsteht. Dieser wird in Folie eingewickelt und etwa 20 Minuten kalt gestellt. Anschließend wird mein Teig schön dünn ausgerollt. Damit der Teig nicht am Tisch kleben bleibt, nehme ich etwas Mehl. Dann werden etwa 5 cm große Vierecke geschnitten. Jedes Quadrat bekommt nun 3 kleine Schnitte in der Mitte. Hierbei achte ich darauf, dass der Rand nicht durchgeschnitten wird. Jetzt werden sie schwimmend im Butterfett bei ca. 165 ° C auf beiden Seiten goldbraun ausgebacken. Mit einer Schöpfkelle nehme ich die gebackenen Scherben aus dem heißen Fett und lege sie zum Abtropfen auf Küchenkrepp. Zuletzt nur noch mit Puderzucker bestauben und fertig ist eine leckere Knabberei.Am besten genießt man sie in einer netten Plauderrunde solange sie noch warm sind.

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