Auf nach Verona – Amaretti di Verona

Plätzchen aus Verona

Da ich mich am Sonntag auf nach Verona zum Italienisch lernen mache, habe ich schon mal geschaut, was es für leckere Plätzchen dort gibt und ich muss sagen ich bin fündig geworden.

Plätzchen aus Verona

Diese „Amaretti di Verona“ werden in der Pasticceria Flego in Verona gebacken. Es ist ein außen knuspiges, aber innen schön weiches Mandelgebäck. Es soll durch seine halbrunde Form den Bogen der Arena nachbilden. So backen wir das bekannteste Denkmal und Wahrzeichen der Stadt als Plätzchen nach. Auf alle Fälle gibt es innen sehr saftige, aber trotzdem außen fein knusprige Plätzchen. Die Zitronenschale verleiht ihnen ein feines Zitronenaroma. Schnell gemacht und einfach lecker. Die sind so schön saftig, dass man sie nicht einmal im Wein eintauchen muss.

Plätzchen aus Verona

Aber es muss jetzt niemand extra nach Verona fahren, um diese “gschmackigen” Amaretti zu kosten. Es spricht natürlich nichts dagegen, wenn ihr die Stadt der Liebe trotzdem besucht, denn es gibt dort viel zu sehen. Aber ihr könnt zumindest die Plätzchen schon mal nachbacken.

Rezept für ca. 70 Stück:

500 g Marzipanrohmasse

130 g Puderzucker

120 g Kristallzucker

60 g Eiweiß (2 Stück)

1 Prise Vanille

10 g abgeriebene Zitronenschale

ca. 120 g gehobelte Mandeln zum Rollen

Puderzucker zum Stauben

Zubereitung:

Zuerst verknete ich alle Zutaten in einer Schüssel. Dann verteile ich die gehobelten Mandeln auf dem Tisch und forme aus der Marzipanmasse zwei Rollen, die ich in den Mandeln rolle. Wenn euch jetzt die Masse zu klebrig erscheint, dann kann ich nur sagen, das ist schon richtig so. Deshalb rollen wir sie ja in den gehobelten Mandeln. Anschließend steche ich kleine Stücke à 12 g mit einem Teigschaber ab. Nun forme ich in den Mandeln kleine Stangerl. Alle Plätzchen lege ich leicht gebogen auf ein Blech mit Backpapier. Bei ca. 200 ° C (Umluft) im vorgeheizten Ofen backe ich sie schön goldgelb für ca. 5 – 6 Minuten. Wenn sie abgekühlt sind, staube ich sie noch leicht mit Puderzucker.

Viel Spaß beim Nachbacken wünscht

Ihr Konditormeister Martin Schönleben

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