Schweden – wir kommen und bringen Havreflan mit!

Gegen Mexiko das war wohl nix. Ein klassischer Fehlstart also. Ich kann mich gar nicht mehr so richtig erinnern, wann wir das letzte mal ein Auftaktmatch verloren haben. Muss wohl in den 80ern gewesen sein.  Aber noch ist nicht alles verloren. Aber Jogi Löw wird wohl ein paar Sonderschichten einführen müssen, damit die vielen Fehler der ersten Halbzeit nicht noch einmal vorkommen. Aber vielleicht ist das ja der richtige Weckruf für unsere Jungs nicht alles zu leicht zu nehmen. Wahrscheinlich wird auch unser Bundestrainer den einen oder anderen verdienten Spieler durch einen jungen hungrigen ersetzten müssen. Auch wenn das sicherlich nicht einfach wird. Aber hier geht es ja um die süßen Dinge des Lebens und wieder habe ich ein schönes Plätzchen unseres nächsten Gegners gefunden.Schwedische Plätzchen “Havreflarn” – Haferplätzchen aus Schweden. Das sind feine buttrige, dünne und knusprige Haferplätzchen. Ein süßer Knabberspaß passend für unser nächstes Spiel. Jeder der unseren nächsten Gegner schon vorher vernaschen will, kann die Plätzchen natürlich auch bei uns kaufen. Mein “Bäcker der Nacht” bäckt auch wieder Schwedische Semmeln. Und für alle Hobbybäcker/innen habe ich hier das Rezept zum Nachbacken:Schwedische Plätzchen

 

Havreflarn

Haferplätzchen aus Schweden

Rezept (für ca. 70 Stück):
150 g Butter
20 g Milch
150 g Zucker
60 g Glukosesirup
eine Prise Salz
90 g Haferflocken
125 g Weizenmehl
3 g Vanillepulver
1/4 TL Backpulver (1 g)
1 g Zimt gemahlen

Dekor: ZartbitterkuvertüreSchwedische Plätzchen

Zubereitung:
Butter, Milch, Zucker, Glukosesirup und Salz in einen Topf geben und einmal kurz aufkochen lassen. Dann die Haferflocken unterrühren. Beiseite stellen und abkühlen lassen. Wenn die Masse abgekühlt ist, die restlichen Zutaten unterrühren. Dann mit einem kleinen Löffel kleine Kleckse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Schneller geht es mit einer Spritztüte und einer 12 mm großen Lochtülle. Gut Platz lassen zwischen den Plätzchen ca. 5 cm, da sie beim Backen sehr breit laufen. Ich backe am Liebsten eine Probe, indem ich so 4 – 5 Plätzchen auf ein Blech gebe und diese sofort in den Ofen zum Backen gebe. Denn meistens unterschätze ich es, wie breit sie wirklich laufen. Beim Probebacken sehe ich dann sofort, ob ich genug Abstand habe oder ob ich den Rest weiter auseinander platzieren muss. Dann backe ich die restlichen Plätzchen im vorgeheizten Ofen bei ca. 175 ° C (Umluft) für etwa 8 – 12 Minuten goldbraun. Schwedische Plätzchen

Wenn sie abgekühlt sind, kann man sie noch mit etwas temperierter Zartbitterkuvertüre verzieren. Muss man aber nicht unbedingt.

In diesem Sinne wünsche ich uns ein besseres Spiel als am Sonntag

Ihr Konditormeister Martin Schönleben

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